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29.06.2018, 15:42

Qubes oder anderen Hypervisor im mobilen Einsatz / Linux im Ersatz zu und in Coexistenz mit Windows

Moin,
Ich stolpere immer wieder über wieder über Qubes OS als System welches viele meiner Wünsche erfüllt/ erfüllen kann.
Vorab: Ich nutze jetzt seit 6 Monaten Xubuntu und bis auf wenige Baustellen (Smartcard treiber, GPS, Auto Rotation) läuft es sehr gut. :crazy:

Bevor ich mich dazu entschlossen hatte mich auf kurz oder lang von Windows zu verabschieden hatte ich es bereits geschafft Qubes OS 3.2 auf meinem Fujitsu t937 zu installieren, da es mir zu dem Zeitpunkt aber nicht gelungen ist die interne Tastatur zum anmelden zu nutzen habe ich etwas frustriert aufgegeben und mein Glück mit dem sehr Anwenderfreundlichen Ubuntu/XFCE im Alltag zu versuchen.
Jetzt möchte ich mich in den nächsten Monaten erneut auf Qubes OS 4.0 (und einem erschienen BIOS Update für mein Gerät) stürzen, um aber nicht vollkommen im Informationsmorast zu versinken und mein jetzt laufendes System für einen erfahrenden Anwender vollkommen offensichtlich umsonst um zu stoßen, wollte ich mal nach Meinungen/Tipps zu meinen Überlegungen und Erwartungen einholen.

1) Qubes soll mobil auf meinem t937, mit 8GB Ram, PCIe SSD und 7300u aufgespielt werden. (standardmäßig 2-3 linux vms)Die Akkulaufzeit sollte dabei nicht zu sehr beeinträchtigt werden (diesbezüglich habe ich nur die Aussage eines Users der schrieb sie unterscheide sich nicht wesentlich von win7).
Ist es denkbar, dass ich bei jetzt unter Xubuntu auf 10h mit Qubes ähnliche Werte erreiche?

2) Touch Eingabe/ DigitizerKann jemand Erfahrungen mit Touch und Digitzer Verwendung unter Qubes aufweisen und berichten?

3) Was motiviert mich zu Qubes OS- das hohe Sicherheitsversprechen
- ein erstmal gut nutzbar erscheinender Hypervisor (vielleicht gibt es andere Programme/OS die Virtualisierung einigermaßen Ressourcen schonend umsetzen?)
- Ich möchte gleichzeitig in verschiedenen Netzwerken arbeiten können (VPN/Intranet)
- Bei bedarf eine möglichst Leistungsstarke Windows Umgebung nutzen können (da ist die Frage in wie weit das überhaupt geht und ob da nicht doch kein Weg an dual Boot vorbei führt - zumal mit windows ja keine Paravirtualisierung möglich ist) - da ich selten, aber dennoch von Zeit zu Zeit kleine Baugruppen mit Inventor betrachten/bearbeiten muss.

4) Auf meinem Heimcomputer (untere Mittelklasse, i5 4590, 16GB Ram, SSD) nutze ich noch Windows10, kann aber keinen kompletten Umstieg machen da auch dort hin und wieder das ein oder andere Windwos Programm genutzt werden muss und auf niedriger Ebene ältere Games gezockt werden.
Zumindest das tägliche Geschäft würde ich gerne von Windows weg bewegen (E-Mail, Browser, Textverarbeitung, OneNote (letzteres liste ich auf falls da jemand noch eine gute Empfehlung habe, bis jetzt nutze ich Xournal zum PDFs annotieren als Ersatz, so ganz kommt es an die OneNote Funktionalität aber nicht dran, man hat sich aber an die Programmeigeneheiten mittlerweile gewöhnt.

Wie gesagt, ich bin da erst beim einsteigen und hätte gerne mal ein paar Ansichten ob ich mir meine EDV-Welt nicht zu bunt ausmale, fest steht nur, dass ich auf dauer meine digitale Souveränität erlangen/behalten will. Mit Android und Lineage / CM gapp Alternativen ist mir das in einem Bereich hoffentlich bereits einigermaßen gelungen. :schreck:

:danke:

2

11.07.2018, 23:39

hoffentlich bereits einigermaßen gelungen.
der smile passt ja perfekt zum satz :D
ist das spannenste was ich heute im linux bereich gelesen habe, schade, das nicht mehr hier im forum ist :danke:

ich lese noch mein linux ebook und mit 15% des buches im kapitel dateisyste die ordner struktur, ganz am anfang.

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