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13.10.2010, 13:06

exteren USB-Festplatte

Suche eine externe Festplatte mit usb-Schnittstelle zwecks backup. Weil ich ein Dualbootsystem habe, will ich die Festplatte mit vfat u. ext3 formatieren. So hatte ich es auf der internen Festplatte bisher auch gehandhabt.

In einem Linux-Heft, das ich natürlich gerade nicht finde, hatte ich mal gelesen, das bestimmt Modelle nur mit ntfs formatiert werden können. Insbesondere solche mit hoch angepriesenen Backup-Lösungen. Deswegen frage ich hier mal, wer mit einem bestimmten Modell gut Erfahrung gemacht hat. Da ich die Platte an den Router hänge, reicht mir eine usb-Schnittstelle vollkommen. Gut wäre natürlich das Ganze ohne allzuviel Firlefranz, also normales usb-Kabel, passive Kühlung, vllt. auch Stromversorgung über usb.

Für Tips bin ich wie immer dankbar.

2

13.10.2010, 20:41

Habe gute Erfahrungen mit einer Western Digital Elements 1TB und ext3. Benutze sie auch für Backups. Zu vfat kann ich nix sagen, weil hab' weder DOS, noch Windows und daher natürlich auch kaum Verwendung für vfat (gibt es da nicht knappe Dateigrößenlimits?).

3

14.10.2010, 11:29

Bei vfat soll es ab Dateien von 4 GB Probleme geben, hier im Forum hatte schon mal jmd. damit zu kämpfen. Aber meine Dateien sind wesentlich kleiner, also für mich nicht relevant.

Allerdings, was spricht dagegen alle Daten unter ext3 zu sichern? Da hast Du mich auf eine Idee gebracht u. wäre auch einfacher zu handhaben.

Werde mich auf jeden Fall mal in Richtung Western Digital Elements orientieren. Das Nachfolgemodell kostet bei amazon um die 70 €, da kann man wirklich nicht meckern. Danke für den Tip.

4

15.10.2010, 00:12

Ich sichere meistens ganze Images von Dateisystemen, Bootsektoren oder Laufwerken drauf und nur selten tatsächliche Dateisystem-Inhalte. Bei Inhalten gehe ich meist auch den Weg über "tar", u.a. wegen den "Besitzern", weil das die Daten offenbar portabler speichert (mit Namen statt IDs, aber nicht zwangsläufig). Siehe z.B. hier: http://en.wikipedia.org/wiki/Tar_(file_format)#UStar_format

Driver

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5

15.10.2010, 09:48

Zitat

Original von oziris
Ich sichere meistens ganze Images ........ Bei Inhalten gehe ich meist auch den Weg über "tar", u.a. wegen den "Besitzern", weil das die Daten offenbar portabler speichert


Kommt wie bei allem immer auf den Zweck an. Wichtig ist ja, dass man hinterher die Daten(!) wieder herstellen kann. Daher ist mir die Sicherung einzelner Files (mit tar) lieber als ein Image, denn das kann ich in den meisten Fällen - zumindest problemlos - nur auf identische Hardware zurückspielen. Da ich aber davon ausgehen muss, nach einem Crash auch neue Hardware einsetzen zu müssen, muss mein Backup auch dafür ausgelegt sein.
Daher sichere ich die Server generell mit tar - jeden einzelnen Bereich unter / einzeln. Denn im Normalfall muss ich ja nur einzelne Files zurücksichern, die die User gekillt haben.

BTW, "tar" macht dann richtig Sinn, wenn man beim Pfad den führenden "/" - also "root" - weglässt. Dann kann man auch in andere Pfade auspacken. Mit führendem "/" geht das nicht. Sollte man auch berücksichtigen....

Gruß
Jürgen
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6

15.10.2010, 22:19

Das mit der "identischen Hardware" sehe ich nicht so, weil ich muss meist nur eine Partition wieder herstellen.
Selbst wenn man nur bestimmte Dateien oder Verzeichnisse wieder herstellen muss, dann kann man ein Image (im dd-Stil) als Loop-Device mounten oder man kann aus dem Partitions-Layout, welches man einer Sicherung der Partitionstabelle / des Bootsektors, evtl. eines sfdisk-Dumps oder dem Image selbst (z.B. "partimage imginfo ...") entnehmen kann, ein neues leeres Loop-Device (darf meist auch etwas größer als benötigt sein) erzeugen und dorthin das Image zurück spielen, wenn es ein exotischeres Format ist, das man nicht direkt mounten kann (z.B. partimage). Aus dem gemounteten Image kann man dann einfach alles benötigte heraus kopieren.

linuxerr

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7

16.10.2010, 12:43

die dd-iages haben nur den nachteil, dass der ganze "leere" bereich der partitionen mit abgezogen wird.
ich mache meine backups auf eine fest eingebaute platte im server, da ich schon einige externe platten habe sterben sehen, denn machanischen beanspruchungen, vor allem im betrieb, sind sie fast ungeschützt ausgesetzt.
wöchentlich mache ich noch einen backup auf einen externen ftp-server.
meine freien ftp-backup-server haben jetzt aber auf ein "kundenfreundliches" web-frontend umgestellt und bieten ftp nur noch optional gegen bezahlung an.
kennt jemmand von euch noch brauchbare kostenlose ftp-server, die so 10..50gb anbieten?
ich liebäugle ja momentan mit hosteurope, mit 6euro im monat ist das schon nicht schlecht und hosteurope ist auch sehr zuverlässig, aber kostenlos wäre mit natürlich noch lieber :)
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Jeder der einen findet darf ihn behalten und in eigenen Werken weiterverwenden.

8

18.10.2010, 15:58

Das Argument mit der fest eingebauten Plattte spricht natürlich für sich. Leider habe ich so ein blödes Gehäuse, so daß ich keinen Platz für eine 2. Platte habe. Ich habe zwar noch einen Schacht frei, doch leider ist das ide-kabel zwischen slave und master zu kurz.

Die eine Festplatte ist unter den normalen Einbauschächten mit einer Führungsschiene befestigt, ich suche so etwas für 2 Festplatten, dann wäre das Problem gelöst. Aber leider bin ich noch nicht fündig geworden.

linuxerr

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9

20.10.2010, 15:46

Zitat

Original von VolkerK
Die eine Festplatte ist unter den normalen Einbauschächten mit einer Führungsschiene befestigt, ich suche so etwas für 2 Festplatten, dann wäre das Problem gelöst. Aber leider bin ich noch nicht fündig geworden.


ist denn da noch platz für eine zweite platte? wenn ja, dann kannst du die doch ebenfalls mit solchen u-profilen (31/2zoll -> 51/4zoll) einbauen oder nicht?
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10

20.10.2010, 20:54

Ja, ist ein bißchen blöd zu erklären. Es ist noch ein 5,25 " Schacht frei, da eine Festplatte einzubauen ist kein Problem. Allerdings ist dann die Verbindung zwischen Slave u. Master zu kurz. Auch bei längeren ide-Kabeln ist der Abstand zwischen Slave u. Master immer 17 cm. Ich werde morgen mal ein Bild machen, das bringt mehr als diese seltsame Beschreibung.

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12

21.10.2010, 13:10

Zitat

Original von oziris
Heißkleber? :crazy:

Kabelbinder oder Duc-Tape =D
--
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13

02.11.2010, 12:33

Wenn ich von Kabelbinder, Heißkleber u. Co mal absehe :crazy: :(), dann gibt es für mich 2 vertretbare Lösungen.

1. Ein IDE-Verlängerung, dann würde die Backup-Platte als slave hinter der aktiven Platte hängen.

2. Die Backup-Platte als slave hinter dem DVD-Brenner. Dann wird die Geschwindigkeit auf die des Brenners gedrosselt, aber für ein Backup müßte es doch schnell genug sein?

Zu welcher Möglichkeit würdet Ihr tendieren?

14

02.11.2010, 18:41

Wenn es das Gehäuse nicht hergibt und dir eine externe Festplatte zu anfällig ist (ich benutze auch eine externe 500gb WD für Backups) dann schlage ich ganz salomonisch folgendes vor:

Leg die externe Festplatte "in" das Gehäuse und führe das USB-Kabel nach hinten heraus (kannst ja einen IDE-Zugang öffnen oder ein Lüftungsloch aufbohren) zu einem USB-Port, bzw. schließ das USB-Kabel direkt auf dem Board an (falls du einen entsprechenden Stecker hast).
Tipp 1: NT - I. Paulus Brief [1. Thessalonicher]- 5, 21-22
Tipp 2: http://www.linux-web.de/thread.php?threadid=7741

15

24.11.2010, 12:15

Danke für die Antworten u. Tips. Mich hatte eine Grippe mit allem Pipapo erwischt, jetzt bin ich wieder halbwegs auf dem Damm u. nehme mich der Sache wieder an.

Ja, das Gehäuse ist das Problem. Aber bevor ich da viel umbaue u. mache, hänge ich wohl doch eine externe Festplatte dran. Ich muß halt ein wenig aufpassen, daß ich sie nicht runterschmeiße.

Aber doch noch eine ernsthafte Frage, gibt es keine zum an die Wand hängen? In dem Fall würde ich sie nämlich direkt neben den Router hängen.

P3n-Gu1n

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16

11.08.2014, 11:39

Die Frage mit "an die Wand hängen" finde ich trotzdem etwas komisch.
Also ich habe noch keine externe Festplatte gesehen, die mit einer Wandhalterung geliefert wird.
Da musst du dir wohl eine eigene Lösung bauen :-)
Mal verliert man, mal gewinnen die anderen und dann gibt es Tage an denen hat man gar kein Glück!

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